Wer sind wir?

ZeitsprungHandyWallpaper-744x1392Die staatlichen Sicherheitsorgane stufen „No Borders“ als eine Gruppe Terroristen ein. Sie seien mit ihrem Kampf eine ständige Gefahr, die die öffentliche Sicherheit gefährdet und daher kalt gestellt werden muss – heißt es. Doch stimmt das? Ist „No Borders“ wirklich so gefährlich, wie SIE es sagen? Lasst euch nicht blenden, informiert euch und bildet euch eure Meinung. Was will „No Borders“ wirklich?

„No Borders“ will aufrütteln, den Menschen verloren gegangene digitale und reale Freiheit wiedergeben. Schritt für Schritt greift der Staat dabei in die Grundrechte von uns allen ein. Meist im Geheimen, wie die Enthüllungen von Edward Snowden über die Arbeit der Geheimdienste weltweit gezeigt hat, bisweilen auch offen. „No Borders“ will das Klima der Angst zerstören, das die staatliche Überwachung und unter anderem auch die permanenten Warnungen der Politiker vor angeblich allgegenwärtigen Terrorgefahren errichten. Der Staat soll zwar seine Rolle als Beschützer der Bürger einnehmen, dabei aber nicht mehr und mehr die Rolle eines Gefängniswärters der Bürger spielen. Unsere freiheitliche Gesellschaft darf nicht zugunsten der Illusion einer totalen Sicherheit, die es niemals geben kann, geopfert werden.

Die Personen hinter „No Borders“

Kein Diktator, kein Agressor kann für längere Zeit ein besiegtes Volk mit Waffengewalt unterdrücken, nichts im Universum ist stärker und ausdauender als der Wunsch nach Freiheit, gegen diesen Wunsch kann keine Regierung bestehen ebenso wenig ein Tyrann mit seiner Armee.
G’Kar

HoHandyWallpaper-744x1392Ho Zhing:

Hacker, Bonbonfreak, Nerd und Initiator von „No Borders“, der mit seinen großen technischen Fähigkeiten und der Entdeckung, dass man in der Zeit reisen kann, die Strippen zieht.

Jill:
IT-Expertin, die für die Sicherheitsbehörden in den USA arbeitet. Intelligent, doch schüchtern und durch den herrisch auftretenden Vater und ihre sexistischen Vorgesetzten verunsichert, bis sie zeigt, wie viel in ihr steckt und eine einzelne Person bewirken kann.

Kat:
Freiheitsliebende Maschinenbau-Studentin aus Deutschland, die kein Blatt vor dem Mund nimmt – erst recht nicht gegenüber ihren männlichen Verwandten. In China macht sie zunächst Bekanntschaft mit den Behörden und der Zensur, dann mit Ho Zhing.

Molly:
Die Schwester von Ho Zhing und jüngerer Part der beiden Geschwister, die große Begeisterung für die Ideen ihres Bruders aufbringt – mit schwerwiegenden Folgen.

TeMeL und Michael:
Die Zeichnerin und der Autor von „No Borders“

Du willst mitmachen?

Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet.
Carl Friedrich von Weizsäcker

Wir alle sind „No Borders“. Du und ich. Aber was kannst du konkret tun? Nutze deine Freiheiten. Engagiere dich, wo immer du kannst. Rede mit den Menschen in deinem privaten Umfeld, warum die ganzen Argumente der Überwachungs-Befürworter nichts wert sind. Engagiere dich in Parteien, Organisationen und unterstütze diese finanziell, damit sie ihre Arbeit machen können, oder verbreite ihre Gedanken in deinem Umfeld, sozialen Netzwerken, bei der Presse oder deinen lokalen Parlaments-Abgeordneten. Sorge dafür, dass diese Gedanken Gehör finden und nicht nur die Stimme der Mächtigen.

Es gibt viele Wege, wie du dich engagieren und informieren kannst. Mache es wie Jill und die anderen in „No Borders“: Jeder Einzelne ist wichtig, zusammen sind wir stark.

  • 7 Gründe, weshalb „Ich habe nichts zu verbergen“ die falsche Reaktion auf Massenüberwachung ist: Lesen!
  • Absurde Argumente für Überwachung – und was Ihr darauf antworten solltet: Informiert euch!
  • Engagiere dich: Organisationen wie zum Beispiel die Digitale Gesellschaft oder Digitalcourage engagieren sich gegen den Abbau von Freiheitsrechten im Internet und für eine offene digitale Gesellschaft.
  • Informiere dich: Internetseiten wie Netzpolitik.org bieten aktuelle und umfassende Informationen zu Themen wie zum Beispiel Datenschutz, Internet und Überwachung

Kommentare sind geschlossen